Was ist Hypnose

 Um es ganz einfach zu erklären, möchte ich das anhand Ihres täglichen Rituals des Einschlafens tun.

1.) Sie sind noch wach, legen sich ins Bett. Körperliche Entspannung setzt schon mal ein.

2.) Sie sinken in einen leichten Dämmerzustand, und jetzt tauchen Bilder und Geschichten auf. Verarbeitet wird nun der Tag mit symbolischen Geschichten, die immer Ereignisse des Tages beinhalten. Auch kann man sich einen Traum zum Einschlafen bereitlegen, der dann die Verarbeitungsinhalte in symbolischer Form enthalten wird.

3.) Sie verlieren die Kontrolle über diese Vorgänge und schlafen ein. Sie können in keinem Fall sagen, wann Sie genau eingeschlafen sind. Zu dem Zeitpunkt waren Sie in einer sehr tiefen Trance. Zeit spielt in diesem Zustand kaum eine Rolle.

Hypnose liegt also zwischen Wach und Schlaf in der Phase 2. Schlaflosigkeit kann ein Zeichen unverarbeiteter Erlebnisse in unserem Leben sein. Das können Sorgen sein, die sich nicht so einfach lösen lassen. Gerade beim Einschlafvorgang tritt die Vorverarbeitung von Erlebnissen automatisch ein. Wir können nichts dagegen machen.

Von sogenannten Erschöpfungsschläfern, die einfach in Sekunden einschlafen, wollen wir mal absehen.

Die Grundlage dieser Funktion ist schnell erklärt. Wenn wir wach und aktiv sind, dann ist das Bewußtsein im Vordergrund. Das sogenannte logische Denken ist aktiv. Leider ist das Bewußtsein verdammt, sich die Rechenleistung in unserem Kopf mit dem Gefühl teilen zu müssen. Ein deutliches Ungleichgewicht ist das Ergebnis.

1.) Wach - Bewußtsein:
Verarbeitung von ca. 16 Bit logischem Denken gegenüber Millionen von Bit an Gefühlsinformationen. Ich sage es mal so: Wenn das Gefühl kommt, ist der Verstand im A...... (Abseits). Der sogenannte logisch denkende Mensch ist nicht logisch, sondern schwankt zwischen Fakten und Gefühl. Dieser Konflikt ist unser Wach-Problem. Man nennt das möglicherweise Kritik, aber das trifft nicht immer den Kern. Zweifel wäre das bessere Wort und wenn man Ihnen den Zweifel geschickt nimmt, tun Sie hellwach genau das, was Sie nie machen würden.

2.) Hypnosezustand oder Trance:
Der Körper, also das Gefühl und das Bewußtsein sind stark in den Hintergrund gerückt und laufen nur noch auf Sparflamme. Statt 16 BIT zur sinnvollen Bewältigung von Daten sind nun Millionen BIT frei geworden und wir verarbeiten blitzschnell Probleme, die wir im Wachzustand nicht gelöst hätten. Die Hypnose hat einen schnellen Ruf, weil hier im günstigen Fall 3 Jahre Gesprächstherapie in 30 Minuten Hypnose gleiche oder bessere Ergebnisse bringen.

Das Sprichwort - erst einmal eine Nacht darüber schlafen - ist genau die Erklärung des Prozesses. Es ist immer bei allen Entscheidungen nötig, mindestens einmal über den Trancezustand und seine Rechenpower gegangen zu sein. Am nächsten Tag ist meist das Ergebnis deutlich zu erkennen. Die Sache hat sich einfach gelöst.

In der Hypnose wird dieser Trancezustand beliebig ausgedehnt und man ist so in der Lage, umfassende Erlebnisse mit realistischen Eindrücken ablaufen zu lassen. Eine Rückführung liefert dann als Beispiel die umfassende Rückerinnerung von Erlebnissen mit Gerüchen, Gefühlen und Bildern. Für diese geistige Multimediadarstellung benötigen wir jedes BIT des menschlichen Rechners, um ruckelfreie und vollständige plastische Welten zu erleben.

Die Bedienung ist über eine spezielle Sprache (Suggestionen) zu realisieren. Es handelt sich um ein einfaches BASIC wie es auch der Programmierer kennt. Über einfache WENN - DANN Bedingungen wird jede beliebige Verzweigung ins Unterbewußtsein realisiert.

Man kann die Hypnose auch ganz einfach in verschiedene Stufen einteilen. Das fällt mir schon deshalb schwer, weil ich ein ganz anderes Verständnis für diese Vorgänge habe. Ich denke, das Beispiel mit dem Einschlafen wird den meisten Lesern als logische Erklärung reichen.n Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!